Buchrezension: Leitfaden für Führungskräfte und solche, die es werden wollen

coverDa ich keine Einblicke ins oberste Topmanagement habe, kann ich nicht beurteilen, wie hilfreich Gudrun Happichs Tipps für die alleroberste Führungsebene sind. Für die überwiegende Zahl aller Führungskräfte und Angestellten dürfte das aber unerheblich sein, denn der Ratgeber „Ärmel hoch“ liefert so viele Tipps für jede Führungsebene, dass er einfach auf den Schreibtisch jedes Menschen gehört, der andere Menschen in irgendeiner Form anleiten muss.

Der Untertitel („Die 20 schwierigsten Führungsthemen“) ist fast irreführend, denn was der Leser oder die Leserin auf 200 Seiten geboten bekommen, ist nicht weniger als eine systematische Anleitung, wie sich man oder frau zur erfolgreichen Führungskraft entwickelt: Wie sie sich erfolgreich positioniert, Mitarbeiter anleitet, Vorgesetzte richtig behandelt, Netzwerke nutzt, sich selber Ziele setzt und erreicht – und wie sie mit allen Rückschlägen auf dem Weg dorthin fertig wird.

Spannende Lektüre und Nachschlagewerk

Man kann das Buch sowohl am Stück durchlesen oder nach Bedarf einzelne Kapitel nachschlagen.  In jedem Fall ist der Ratgeber „Ärmel hoch!“, der auch „Leiter hoch!“ heißen könnte, eine intelligente und gut lesbare Lektüre für alle, die sich als Selbstständige mit Mitarbeitern oder als mehr oder weniger einflussreiches Rädchen im Unternehmenskosmos bewähren wollen.

Zusätzlich Entwicklung zur Führungskraft behandelt das Buch zahlreiche persönliche Fragen, die sich jeder ehrgeizige Berufstätige früher oder später stellt: Was kann und will ich in meinem Berufsleben überhaupt erreichen? Was passt zu mir? Auf welcher Hierarchiestufe bzw. Führungsebene kann ich mich überhaupt wohlfühlen?  Zur Beantwortung all dieser Fragen bietet die Autorin zahlreiche Checklisten und Coaching-Techniken an. Diese sind hilfreich, ersetzen aber, worauf Happich auch hinweist, nicht das Gespräch mit einem echten Coach.

Zahlreiche Beispiele aus der Biologie

Die von Happich, die selber Biologin ist, immer wieder zur Untermauerung ihrer Thesen angeführten Beispiele aus der Biologie sind nett zu lesen, ihre zahlreichen Tipps und Ratschläge erschließen sich aber auch ohne den Ausflug in Evolution und Fauna und Flora. Was der Vermittlung der Ratschläge hingegen gut getan hätte, wäre eine stärkere grafische Aufbereitung der zahlreichen Anleitungen, Checklisten und Zusammenfassungen gewesen.  Hier auf eine bessere optische Präsentation zu setzen, wäre wohl Sache des Verlags gewesen.

Was „Ärmel hoch“ abhebt von anderen “Aufstiegs-”Ratgebern ist der hohe Praxisbezug des Buches. Happich kann für jedes Problem mit einem Beispiel aus ihrer langjährigen Beratungspraxis aufwarten.

Fazit: Empfehlung daher: Kaufen!

Buchrezension: Ein echtes Wohlfühlbuch für Frauen

Buch-Rezension von “Ich bin keine Super-Mama – Schluss mit dem schlechten Gewissen!”

coverDer Anfang des Buches hat bei mir zunächst Widerspruch erzeugt, weil ich der Ansicht war, persönlich schon viel daran gearbeitet zu haben, nun gerade kein schlechtes Gewissen zu haben, aber Felicitas Römers Buch “Ich bin keine Super-Mama” hat mich ertappt: Ich habe nämlich durchaus ein schlechtes Gewissen. Es entsteht, wenn ich gestresst und gehetzt bin und das Gefühl habe, meinen Kindern nicht genug zu bieten und sie nicht genug  zu fordern und zu fördern. Und das  schlechte Gewissen kombiniert sich bei mir mit dem Frust und der Wut darüber, dass sich trotz aller Anstrengung nicht  alles vereinbaren lässt und Kinderhaben für Eltern, aber vor allem für Mütter bedeutet, finanziell und karrieremäßig kürzer zu treten.

So fühlen Frauen sich auch ohne Aromabad wohl … mehr lesen »

Spannender Krimi “Schweig still, mein Kind”

Eben habe ich den neuen Krimi von Petra Busch Schweig still, mein Kind gelesen: Spannend!

Vorab:

Eigentlich hatte ich keine Zeit zum Lesen, ich war müde und mein Bett rief, trotzdem begann ich “Schweig still, mein Kind” zu lesen und konnte nicht wieder aufhören, bis ich morgens um vier Uhr das Buch durch hatte.

Zur Handlung:

Die tote Schwangere in der Schlucht ist – wie der Klappentext ahnen lässt – ein Verbrechensopfer, doch ihr Tod ist nur die Folge eines ganz anderen Verbrechens. Eines, das in der Vergangenheit liegt, und bei dem die Tote selber und viele andere in dem winterlichen Schwarzwalddorf viel Schuld auf sich geladen haben.

Dass ausgerechnet eine Schwangere tot ist, ist in diesem Krimistück kein Zufall. Für Babylachen ist in diesem Roman nämlich kein Platz. Genauso wenig wie für Mutterglück oder sein Gegenstück, die Mutterliebe, die in diesem Krimi niemand genießen darf. Mutterfiguren sind in diesem Buch meist alles andere als lebendig oder gar warmherzig; entweder sie sterben oder sie leben als seelisch abgestorbene Wesen vor sich hin… Statt ihrer versuchen Brüder und Schwestern ihre Plätze einzunehmen, was aber nicht immer gut ausgeht…. mehr lesen »

Rechtsratgeber-Existenzgruender.de zieht um

Das Rechtsratgeber-Blog und die Infos zu meinem Buch “Rechtsratgeber für Existenzgründer” befinden sich ab sofort unter der Adresse

www.rechtsratgeber-existenzgruender.de

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